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16.03.2004

Motorrad-Frühling: Die interessantesten Neuheiten der Saison 2004

Motorrad-Frühling: Die interessantesten Neuheiten der Saison 2004

Adrenalin pur verspricht der Motorrad- Sommer 2004 – zumindest für den, der’s mag. Die Glücksformel für alle Beschleunigungs- Junkies heißt 1:1. Übersetzt: Jedes Kilo an Maschinengewicht wird von einem PS angetrieben. Zum Vergleich: Bei so viel Kraft schauen selbst Porschefahrer alt aus. Um in ähnliche Dimensionen vorstoßen zu können, müsste ein (mit 320 PS nicht gerade untermotorisierter) 911er schon 1400 PS haben...

 
Kawasaki Ninja ZX 10RDas erste Bike, das die 1:1-Schallmauer genommen hat, war im letzten Jahr die Suzuki GSX-R 1000 (121 kW/168 PS, 168 kg schwer, Spitze 285 km/h, Edition für 12 610 €) gewesen. Heuer zieht die japanische Konkurrenz nach. Kawasaki bringt die Ninja ZX-10 R (Preis rund 13 000 Euro) mit 128 kW/175 PS auf 170 kg Trockengewicht! Wobei die Leistung sogar noch auf 184 PS gesteigert werden kann. Als Spitzengeschwindigkeit gibt Kawasaki 295 km/h an. Bei Honda sind sportliche Fahrer jetzt auch endlich vierstellig unterwegs.Als Nachfolger der legendären CBR 900 RR Fireblade, die den Supersport-Motorradbau vor 13 Jahren revolutioniert hat, kommt heuer die Honda CBR 1000 RR Fireblade (12 990 €) auf den Markt. 125 kW/171 PS bei 179 kg Trockengewicht bringen auch hier ordentlich Schub. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 287 km/h.Wem das noch nicht reicht: Für die Rennstrecke bietet Honda ein Race-Kit an, das die Leistung um weitere 20 Prozent steigert.

 

Auch Yamaha knackt die 1:1- Schallmauer ganz locker.Die neue Yamaha YZF-R1 bringt bei 172 kg Trockengewicht bis zu 132 kW/ 180 PS bei 12 500/min. auf die Straße. Nachteil: Auch dieses 13 295 € teure Gerät ist nur von echten Profis beherrschbar. So notierten die Tester von der Zeitschrift Motorradfahrer, dass man »bis zum vierten Gang ordentliche Wheelies produzieren kann«. Sprich: bis Tempo 200 nur auf dem Hinterrad unterwegs ist... Auch der Ferrari unter den Motorrädern wird heuer für Furore sorgen. Ducati bringt nämlich endlich ein für Otto-Normal- Bürger bezahlbares Superbike heraus. So ist die neue Ducati 749 dark schon für 11795 € zu haben, also ein echtes Schnäppchen.Zum Vergleich: Die überarbeitete Ducati 999 R kostet fast 30 000 €. Am Preis gedreht hat auch Aprilia. Die RSV Tuono 1000 R, Bestseller im letzten Jahr, kommt in frischen Farben und mit rot lackierten Rädern viel sportiver und mit 10 799 € auch noch billiger daher.

 

Bmw R 1100 S BoxerMit einem Paukenschlag beginnt auch bei BMW die neue Saison. Die legendäre GS 1100, seit Jahren das meistverkaufte Motorrad in Deutschland, hat einen legitimen Nachfolger gefunden. Bei der ersten Vorstellung in Südafrika wurde die BMW R 1200 GS (unser Titelbild, Preis 11 500 €) von den Testern hoch gelobt. Endlich mehr Power, noch besseres Fahrwerk, verbessertes Getriebe. Und wer’s gemütlich mag: Der Luxustourer K 1200 LT (19 950 €) hat nicht nur einen stärkeren Motor (85 kW/ 116 PS), sondern auch einen elektromechanischen Hauptständer spendiert bekommen. Bei einem Leergewicht von fast 400 kg eine mehr als nützliche Hilfe... Neues auch aus dem sächsischen Zschopau. Die MZ 1000 S (11 990 €) ist eine komplette Neuentwicklung. Der futuristisch designte Sporttourer wird von einem 86 kW/117 PS starken 2-Zylinder- Reihenmotor angetrieben. Der Doppelrohrbrückenrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahlrohren soll gegenüber Aluminiumrahmen höhere Steifigkeit, höhere Festigkeit und eine längere Lebensdauer garantieren, sagt MZ. Eine perfekte Maschine für alle Gelegenheiten soll die Suzuki V Strom 1000 (72 kW/98 PS) sein. »Ein kompaktes Sportbike mit waschechten Supersport-Features. Und eine robuste Enduro mit einem Chassis, das auf der Autobahn genauso begeistert wie auf Kurven- und Schotterpiste«, schwärmen die Japaner. Der Preis für den Alleskönner: 9590 €. Im Sporttourenbereich zeigt auch die Ducati ST 3 Flagge. Für 10 995 € gibt eine voll verkleidete 1000er mit 102 PS. Im Einsteigerbereich soll die Honda CBF 600 heuer die Nase vorn haben. Die 78 PS/57 kW lassen sich versicherungsgünstig auf 25 kW/34 PS drosseln. Verkleidung und ABS gibt’s als Zubehör. Preis: ab 6190 €. Ebenso interessant für (Wieder-)Einsteiger bleibt die BMW F 650 CS Scarver (7600 €). Die Maschine (50 oder 34 PS) überzeugt durch einfaches Handling und ein durchdachtes Konzept. So wird dort, wo andere Maschinen ihren Tank haben, in einer Mulde der Rucksack verstaut. Superpraktisch für Stadtfahrten.

 

Vespa GranturismoNeues auch aus Italien. Die Vespa Granturismo ist die größte und stärkste Vespa, die je in Pontedera gebaut wurde. Sie ist der vorläufige Höhepunkt einer Evolution, die mit der Vespa 98 Kubikzentimeter im Jahre 1946 begann. Die Granturismo ist die erste Vespamit wassergekühlten Vierventil- Viertakt-Motoren aus der bekannten Motorenfamilie L.E.AD.E.R. Diese Motoren erfüllen bereits heute die Euro 2-Norm. Die neue Vespa gibt es mit 125 und mit 200 Kubikzentimeter Hubraum. Der Preis: 3699 bzw. 3979 €. Geschichte bringt BMW auf die Straße. Die Münchner bauen die BMW R 1100 S BoxerCup Replika (13 450 €) in einer Auflage von nur 1100 Stück. Die sportlichste aller BMW (98 PS) taugt nicht nur für die Rennstrecke, sondern auch für einen längeren Ausflug. Nostalgisches auch bei Yamaha. Vor 30 Jahren war die einzylindrige XT 500 Kult für eine ganze Generation von Motorradfahrern. Jetzt bringen die Japaner mit der Yamaha XT 660 R (6350 €, 48 PS) einen Nachfolger auf den Markt. Wieder ein Einzylinder, wieder absolut allround-tauglich, aber mittlerweile mit E-Starter ausgestattet, was die zu schätzen wissen, die von der Ur-XT den einen oder anderen blauen Fleck kassiert haben.

 

 
 
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